Das Baugebiet beherbergte in der Vergangenheit die dorfeigene Schmiede und ist als Siedlungsort älter als der eigentliche Dorfplatz. In der näheren Umgebung sind die historischen Strukturen der Gemeinde mit Kirche, Friedhof und Kappuzinerklosteranlage noch immer erkennbar. In Anlehnung an den ehemaligen Standort der Dorfschmiede wurde der althergebrachte Melser Begriff „Schmitten“ als Name des neuen Gebäude-Ensembles gewählt.

Die Gemeinde Mels ist eine offene Siedlung, die sich aus einer ganzen Reihe von Gemeindeteilen, Weilern am Vorder- und Hinterberg und Einzelhöfen zusammensetzt. Der Ortskern selbst jedoch ist durch die „Verstädterung“ des letzten Jahrhunderts geprägt. Auch die über Mels thronende ehemalige Textilfabrik trägt diesem Umstand Rechnung. Mit der Industrialisierung fanden neue Baustile und Gebäude ihren Platz in Mels. Heute umgeben stattliche Häuser aus dieser Zeit den Dorfplatz, dessen Zentrum der alte Dorfbrunnen ist. Auch heute werden hier die verschiedensten Feste gefeiert und  bunte Märkte abgehalten. Durch seine sukzessive Umgestaltung wird dieser einzigartige Platz auch in Zukunft der Mittelpunkt der lebenswerten Gemeinde sein.

 

Mels früher